Der Begriff Hydrocephalus ist von zwei griechischen Wörtern abgeleitet: hydro für Wasser und kephale für Kopf.
Hydrocephalus bezeichnet eine übermäßige Menge an Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (CerebroSpinalFluid - CSF) in den als Ventrikel bekannten Kavitäten des Gehirns.
Diese übermäßige CSF-Menge kann infolge einer Blockade im Ventrikelsystem des Gehirns auftreten, die den normalen CSF-Fluss verhindert, oder infolge eines Problems mit der CSF-Resorption.
In den meisten Fällen handelt es sich bei Hydrocephalus um einen Zustand, der ein Leben lang anhält, da der Patient behandelt und nicht “geheilt” wird.
Die Behandlung, bei der die CSF durch kleine Kanülen in einen anderen Bereich des Körpers geshuntet (gesandt) wird, erlaubt Menschen mit Hydrocephalus, im Allgemeinen ein volles und aktives Leben zu führen.
Menschen mit Hydrocephalus und deren Familien sollten sich jedoch über die potenziellen Komplikationen und deren Anzeichen und Symptome im Klaren sein, so dass medizinische Versorgung bei Bedarf immer rechtzeitig in Anspruch genommen wird.
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